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Massierende Hände

Angebot von
Pan Martin


Die Klassische Massage kann über die private Krankenkasse abgerechnet werden.


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Die Klassische Massage

Das Ziel Klassischer Massage

Das Ziel der  Klassischen Massage ist einerseits die Förderung der körperlichen Vitalität und andererseits die Beseitigung von Verkrampfungen, Verspannungen und Schmerzen.

 

Die nachgewiesenen Wirkungen der Klassischen Massage

Wirkungen auf die Haut

Wirkungen auf die Muskeln

Wirkungen auf die Gelenke

Wirkungen auf den Herz-Kreislauf-Apparat

Wirkungen auf das Lymphsystem

Wirkungen auf den harnbereitenden Apparat

Wirkungen auf den Verdauungsapparat

Wirkungen auf die Atmungsorgane

Wirkungen auf das Zentralnervensystem und das Vegetativum

 

Wirkungen auf die Haut

Abschilferung der Hautoberfläche: Die obersten, verhornten Lagen des Epithels werden abgescheuert. Die Haut wird dadurch glatter. Wir können diese Wirkung als kosmetische Bedeutung der Massage einschätzen.
Die Poren als Öffnungen der Talgdrüsen werden ausgedrückt und somit gereinigt, ebenso die Schweißdrüsen, die außerdem durch die Massage noch zu vermehrter Sekretion angeregt werden. Wir beobachten diese Tatsache bei jeder Massage durch die sich schnell verbrauchende Luft. Deshalb sollte der Massageraum über ein möglichst großes Luftvolumen verfügen bzw. sollte häufig gelüftet werden.
Die Drüsen sorgen für einen einwandfreien Säureschutzmantel der Haut. Durch die Massage kommt es zu einer besseren Schweißregulierung. Bei intensiver Massage wurden schon Zerreißungen von Schweißdrüsen beobachtet.
Die Hautttemperatur kann um bis zu 3 Grad ansteigen. Teils geschieht dies durch die Reibungswärme, teils durch die vermehrte Durchblutung des aus dem Körperinneren kommenden Blutes, welches eine Kerntermperatur von 36 Grad aufweist.
Hyperämisierende Wirkung (durchblutungsfördend): Zuerst werden die Venen durch die Massage ausgestrichen und entleert. Zum Teil gelangt das Blut in die Venen der tieferen Gewebeschichten.
Die Präkapillaren und Kapillaren werden zuerst ebenfalls blutleer, es entsteht ein weißer Streifen in der Haut. Auf Grund des Druckes auf die Blutgefäße werden vom Organismus Gewebsstoffe freigesetzt, welche die Aufgabe haben, die Blutgefäße zu erweitern.
In diesen so vergößerten Blutgefäßen kommt es nun zu einem vermehrten Fließen von Blut. Der weiße Streifen in der Haut weicht einer allgemein geröteten, weil durchbluteten Hautoberfläche. Die Blutströmungsgeschwindigkeit wird also erhöht.
Der Lymphstrom wird schon durch leichtes Streichen deutlich beeinflusst. Über ihn werden großmolekulare Eiweißstoffwechselprodukte sowie Gift- und Schlackenstoffe abtransportiert.
Über die Massage beeinflussen wir auch die in der Haut liegenden Nervenenendungen. Über diese Nervenbahnen erklären wir die Wirkung der Massage auf hautentfernte Areale sowie Organe (s. reflexbezogene Segmentmassage).
Manchmal kommt es zu einer Kontraktion der Haarmuskeln und es entsteht eine „Gänsehaut".
Das Bindegewebe wird durch die Massage weicher und elastischer, weil Schlackenstoffe ausgeschwemmt werden.
Das Bindegewebe wird durch das Ablagern von Stoffwechselschlacken, Giften von Bakterien sowie Gärungs- und Fäulnisgiften einer kranken Darmflora, auch von Viren und Umweltgiften, zB Tabakqualm, Autoabgasen, Heizungsrauch u.a. verschlackt.
Durch den vermehrten Blutstrom sowie den angeregten Lymphstrom kommt es zu einer schnelleren Entschlackung dieses Bindegewebes.
Durch die Massage kann es auch zu einer Gewichtsabnahme kommen, als vermehrt Wasser ausgeschieden wird. Durch die Reflexzonenmassage können auch die endokrinen Düsen beeinflusst werden, die für die Wasser- Fett und damit Gewichtsverteilung zuständig sind.
Die Dehnbarkeit und Elastizität der Haut nimmt nach der Massage zu, sodass Wirkstoffe, die nach der Behandlung aufgetragen werden, besser durch die Gewebslücken der Haut eindringen können (kosmetischer Faktor).

Wirkungen auf die Muskeln

Der Muskel wird durch die Massage leistungsfähiger als nach bloßer Ruhe. Diese Tatsache benutzen die Sportmasseure, wenn sie eine Wettkampfvorbereitungsmassage applizieren. Im Versuch wird ein Muskel so lange mit Stromstößen zur Kontraktion gereizt, bis er sich schließlich verkrampft. Der Vergleich mit einem massierten Muskel zeigte eine deutliche Erhöhung dieser Kontraktionsfrequenzen (s. auch Versuch mit Kniebeugen).
Der Muskel wird durch die Massage besser entschlackt - von Stoffwechselschlacken befreit (wie etwa Milchsäure).
Der Muskel wird durch die Massage schneller entmüdet. In der Sportmassage wird diese Tatsache bei der Entmüdungsmassage nach dem Training bzw. Wettkampf genützt (meist in Verbindung mit hyperämisierenden Wärmeanwendungen wie etwas heißen Duschen u.ä.).
Gerade beim Leistungssportler, der sein Muskeln an mehreren Trainingseinheiten pro Tag über Gebühr beansprucht, entstehen im Muskel saure Stoffwechselschlacken, die über die körpereigene Durchblutung nicht mehr im befriedigenden Ausmaße abtransportiert werden können.
Es bleiben daher einige Stoffwechselschlacken im Muskel zurück, die in der Folge den Muskelkater verursachen und die Leistungsfähigkeit des Muskels weiter herabsetzen.
Durch die hyperämisierende Wirkung der Massage erreichen wir eine rasche Ausschwemmung dieser sauren Stoffwechselschlacken aus dem Muskel, sodass der Sportler weitere Trainingseinheiten absolvieren kann.
Die Kapillaren in den Muskeln werden erweitert. Still liegende Kapillaren werden neu geöffnet. Der Muskel wird in der Folge besser durchblutet und somit mit mehr Nahrungsstoffen versorgt.
Im Gegensatz zum arbeitenden Muskel entstehen im massierten Muskel in der Regel keine Stoffwechselschlacken (ein geschobenes Auto produziert ebenfalls keine Abgase).
Ein Muskelkater nach einer Massage würde nach der Definition des Schweizer Sportarztes Dr. Howard zustande kommen, indem die Kollagenfibrillen des Bindegewebes gezerrt worden sind.
Die Leistungssteigerung wird auch bei nicht durchbluteten und von den Nerven abgetrennten Muskeln erreicht, wie z. B. Muskellähmung, Querschnittslähmung - Lähmung nach Schlaganfällen u.a. mehr. Man appliziert bei diesen meist schlaffen Muskeln einen sehr harten Knetgriff (Kneifgriff), der unmittelbar auf die Muskelzelle wirkt. Durch diese Massage können wir bei Lähmungen eine weitere Atrophie der Muskeln verhindern, sodass der Zustand stationär bleibt.
Da der Muskel wegen der abgetrennten Nerven keine Bewegungsimpulse mehr bekommen kann, bildet er sich in kürzester Zeit zurück (Inaktivitätsatrophie).

Wirkungen auf die Gelenke

Die Durchsaftung der Gelenke wird gesteigert, da wir durch den großen Druck innerhalb der Gelenke keine Blutversorgung mehr vorfinden, übernimmt der sogenannte Gewebsflüssigkeitsaustausch die Durchsaftung der Gelenke.
Wie jedes lebende Gewebe muss auch das Gelenk weiter mit Nährstoffen versorgt werden und Schlackenstoffe müssen abtransportiert werden. Diese wichtige Aufgabe übernimmt der Gewebsflüssigkeitsaustausch (im Versuch wurden in Kaninchenkniegelenke Tusche injiziert. Nach der Massage des Knies zeigte sich bei der nachfolgenden Sezierung des Knies beim behandelten Knie weniger Tusche).
Durch die Massage wird die Synovialschicht angeregt, mehr Gelenksschmiere (Synovia) abzusondern. Auch die Schleimbeutel (Bursae) werden zur vermehrten Sekretion von Synovia angeregt.
Auch die das Gelenk stützenden Bänder werden durch die Massage besser mit Nährstoffen versorgt und entschlackt (Flüssigkeitsaustausch).
Auch bei den Sehnen, Kapseln und Bändern beobachten wir diese Wirkung der Massage. Hier können wir noch zusätzlich bei Ruhigstellung, wie etwas nach Verletzungen durch spezielle Dehngriffe, die Sehnen vor einer Verkürzung bewahren.
Da der Muskel wegen der abgetrennten Nerven keine Bewegungsimpulse mehr bekommen kann, bildet er sich in kürzester Zeit zurück (Inaktivitätsatrophie).
Wir sehen dies bei einseitig gelähmten Personen, wobei das gelähmt Bein um vieles dünner ist als das gesunde.

Wirkungen auf den Herz-Kreislauf-Apparat

Der Herzschatten wird durch die Massage kleiner, weil durch die vermehrte Durchblutung Stauungen behoben werden (perkutieren).
Die Pulsfrequenz verhält sich verschieden. Es werden leichte Steigerungen, aber auch geringe Verlangsamungen beobachtet.
Arteriolen und Kapillaren werden entleert, wodurch ein Sog in den Präkapillaren und Kapillaren entsteht (Sogeffekt durch die hyperämisierende Wirkung).
Die Blutstromgeschwindigkeit wird erhöht.
Im allgemeinen steigt der Blutdruck, vor allem nach kräftiger Massage größerer Muskelpartien (Ganzkörpermassage). Die Wirkung auf den Gesamtdruck ist jedoch abhängig von der Konstitution und dem allgemeinen Gewebszustand!

Wirkungen auf das Lymphsystem

Ähnlich wie die Blutgefäße werden auch die Lymphgefäße unter Druck erweitert, sodass in der Folge mehr Lymphflüssigkeit strömen kann.
Durch das Dehnen und Zusammenziehen sowie durch die Streichungen der Massage entsteht eine Pumpwirkung. Der Lymphstrom wird dadurch deutlich gesteigert.

Wirkungen auf den harnbereitenden Apparat

Die Harnmenge wird durch Gewebsstoffe vermehrt, welche durch Massage frei werden und in den Venenblutstrom gelangen.
Wir sehen diese Tatsache als willkommene Giftausschüttung des Körpers an. Jedes Gramm Flüssigkeit, das den Körper verlässt, ist beladen mit Gift- und Schlackenstoffen, die auf diesem Weg aus dem Körper ausgeschieden werden können. Der Masseur berücksichtigt diese Tatsache, indem er seinen Kunden vor der Massage empfiehlt, die Toilette aufzusuchen. Nach der Massage wird allgemein ein Glas Wasser empfohlen, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen und so dem Körper die Möglichkeit zu geben, weitere Schlackenstoffe auszuschwemmen.
Wir beobachten leider in der Praxis, dass unsere Patienten die Mindestmenge von 1,5 Litern Flüssigkeitsaufnahme pro Tag selten erreichen. Dadurch kann es zu einer Eindickung des Blutes sowie zu einer verminderten Ausscheidung von Gift- und Schlackenstoffen kommen.
Die durch die Massage vermehrt ausgeschiedene Harnmenge - chemisch analysiert - ergibt: Schwefelsäure, Chloride, Phosphorsäure, Kreantinin, Phenol, Stickstoff, Schwefel (bei Schwerarbeitern) u.ä.

Wirkungen auf die Atmungsorgane

Durch spezielle Griffe lockern wir die Intercostalmuskulatur. Der Brustkorb wird dadurch beweglicher, ebenso durch Lockerung der Rippengelenke.
Durch Hohlhandklappen (Vibrationen) wird Bronchialsekret gelockert und ausgeworfen (Husten). Auch dieses Bronchialsekret ist überladen mit Krankheitserregern, Schlackenstoffen und sonstigen Giftstoffen (Umweltverschmutzung).
Dehnungen des Brustkorbes.
Atemgymnastik hält die Lunge elastisch und beugt einer Überdehnung im Alter vor (Emphysem).
Massage der Extremitäten (Arme, Beine) zur Entlastung der Herztätigkeit.

Wirkungen auf den Verdauungsapparat

Der Tonus der Muskeln des Verdauungsschlauches wird gehoben.
Die Peristaltik (Eigenbewegung des Darms) wird vertieft und beschleunigt.
Leber und Bauchspeicheldrüse werden aktiviert.
Das Blut wird aus dem Bauchraum über die Leber zum rechten Herzvorhof befördert (Pfortaderkreislauf), wodurch in den Beinvenen ein Sog entsteht.
Durch eine Ganzkörpermassage kann auch die Restfettmenge im Stuhl herabgesetzt werden.
Die Produktion der Magensäure wird durch die Massage erhöht.
Die Massage wirkt auch bei Verkrampfungen der glatten Muskulatur (Gallenblase, Niere, Magen, Dünndarm, Dickdarm), die durch psychosozialen Stress hervorgerufen werden.
Im Gegensatz zu chemischen Entkrampfungsmitteln wie Belladonna, Atropinpräparate verursacht die physiotherapeutische Behandlung keinerlei Nebenwirkungen.

Wirkungen auf das Zentralnervensystem und das Vegetativum

Die Massage kann beruhigend oder auch aufmunternd wirken (Autoregulationsprinzip).

Quelle: Andreas Pesendorfer